Partnerschaftskomitee Wassenberg-Pontorson-Highworth e.V.

  • Startseite

Terminverschiebungen

Liebe Freundinnen und Freunde der Städtepartnerschaften,

 

in Anbetracht der angespannten Situation und sich täglich verschärfender Einschränkungen des öffentlichen Lebens seitens der Landes- und Bundesregierung sowie entsprechender Maßnahmen in Frankreich und Großbritannien haben wir uns schweren Herzens entschlossen, sowohl die bereits einmal auf den 2. April 2020 verschobene Mitgliederversammlung als auch die für den 21. bis 24. Mai 2020 geplanten Europatage auf unbestimmte Zeit zu verschieben. 

Bitte seien Sie versichert, dass wir uns diese Entscheidung nicht leichtgemacht haben, aber das Wohlergehen aller Beteiligten in Wassenberg, Pontorson und Highworth lässt uns keine andere Wahl. Wir stehen in Kontakt zu den Verantwortlichen in Pontorson und Highworth, die uns in dieser Vorgehensweise unterstützen. 

Wir hoffen alle, dass die Corona-Krise in absehbarer Zeit überwunden sein wird und werden uns dann überlegen, wo und wann die nächsten Treffen mit unseren Freunden aus Pontorson und Highworth stattfinden können. 

 

Wir zählen auf Ihr Verständnis zu dieser Maßnahme und wünschen Ihnen für die kommende, sicherlich nicht leichte Zeit alles Erdenklich Gute und vor allem Gesundheit!

 

Der Vorstand des Partnerschaftskomitees Wassenberg

 

Karin Hilgers            Philipp Schneider   

 

Thomas Kügler        Heinz-Josef Peters

Drucken

Dezember 2019

Liebe Freundinnen und Freunde der Städtepartnerschaften mit Pontorson und Highworth,

in dieser Info findet sich zunächst ein Bericht über unsere letzte Mitgliederversammlung vom 15. November 2019. Die Rheinische Post hat in der Druckausgabe und in der Online-Version hierüber berichtet.

(https://rp-online.de/nrw/staedte/wassenberg/partnerschaftskomitee-wassenberg-beantragt-geld-aus-bruessel-fuer-europatage-2020_aid-47151675)

 

Mitgliederversammlung des Partnerschaftskomitees Wassenberg

23 Jahre erfolgreiche Vorstandsarbeit des alten Vorstands

Wassenberg Die am 15. November in der Cafeteria der Betty-Reis-Gesamtschule stattgefundene Mitliederversammlung des Partner-schaftskomitees Wassenberg e.V. stand im Zeichen der Ehrung der drei im Frühjahr zurückgetretenen Vorstandsmitglieder Sepp Becker, Hermann Josef Kitschen und Ullrich Gütte. Die neue Vorstandsvorsitzende Dr. Karin Hilgers hob in ihrer Dankesrede hervor, dass die drei das Partnerschaftskomitee aus schwierigen Zeiten herausgeführt und mit viel Einsatz über 23 Jahre hinweg zu einem Garanten der Völkerverständigung zwischen den Partnerstädten Pontorson (Frankreich) und seit nunmehr nahezu zehn Jahren Highworth (England) gestaltet hätten. Auch Bürgermeister Manfred Winkens hob in seiner Laudatio die Leistungen der drei hervor und betonte, dass er selbst bei Fahrten zu den Europatagen nach Pontorson von der in den Familien gelebten Städtepartnerschaft begeistert gewesen sei, die ohne das Wirken der drei Jubilare nicht so erfolgreich gewesen wäre. Dr. Hilgers schlug dem Plenum vor, die drei zu Ehrenvorstandsmitgliedern beziehungsweise Sepp Becker zum Ehren-vorstandsvorsitzenden zu ernennen. Diesem Vorschlag wurde per Akklamation zugestimmt.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde einer Reihe von Komiteemitgliedern zu ihren runden Geburtstagen gratuliert, verbunden mit der Überreichung kleiner Präsente.

Der neue Vorstand, bestehend aus Dr. Karin Hilgers (Vorstands-vorsitzende), Philipp Schneider (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Heinz-Josef Peters (Geschäftsführer) und Thomas Kügler (Kassierer) ließ die Ereignisse des letzten Jahres Revue passieren, als da waren die Sitzung des Partnerschaftspräsidiums, ein Verbindungsgremium zwischen Stadt, Betty-Reis-Gesamtschule und dem Partnerschaftskomitee Wassenberg, die als überaus positiv empfundenen Europatage in Pontorson, der Schüler-austausch und die Schülerpraktika, das Trabrennen in der Nähe von Pontorson mit dem Prix de Wassenberg sowie die zwischen beiden Komitees in Wassenberg stattgefundenen Koordinierungstage. Für 2020 wurde auf die Europatage in Wassenberg hingewiesen sowie das zehnjährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Highworth. Weitere Themen waren der Schüleraustausch, die Schülerpraktika und insbesondere die Jugend-begegnungstage, die auch solchen Schülern einen Besuch der französischen Partnerstadt ermöglichen, die nicht Französisch als Schulfach gewählt haben. Zum Besuch des nächsten Trabrennens wurde Interessierten eine Reihe von Terminvorschlägen unterbreitet.

An den offiziellen Teil schloss sich ein geselliges Beisammensein an, wo man bei gespendeten Leckereien und Getränken anregende Gespräche führte und sich währenddessen Diashows mit Fotos von den letzten Europatagen in Pontorson sowie vom Prix de Wassenberg ansah.

Übrigens: Beim Aufräumen fand sich an der Garderobe eine Kappe in beige-braunem Fischgrätmuster. Sollte jemand diese vermissen oder wissen, wem sie gehört, so kann unter der Telefonnummer 02432-3749 oder per Antwort-E-Mail ein Abholtermin vereinbart werden.

Quartierung Europatage 21. bis 24. Mai 2020

Es ist zwar noch geraume Zeit hin bis zu den Christi Himmelfahrt 2020 stattfindenden Europatagen, die dieses Jahr in Wassenberg ausgetragen werden. Da jedoch zu diesem Termin eventuell auch das zehnjährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Highworth gefeiert wird, möchten wir schon jetzt freundlich anfragen uns mitzuteilen, wer bereit sein wird, Gäste aus unseren beiden Partnerstädten bei sich zu quartieren. Hierzu bitten wir um Mitteilung folgender Informationen, möglichst bis Jahresende, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auch gerne telefonisch unter den Nummern 02432-3749 oder 0178-6640106:

  • Quartierungsfamilie mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Höchstzahl der Gäste, die quartiert werden können
  • Auskunft, ob Gäste aus Pontorson, Highworth oder auch aus beiden Städten willkommen sind
  • Namen von Freunden aus Pontorson oder Highworth, mit denen man bereits in Kontakt steht und die man bevorzugt aufnehmen möchte

Je eher uns diese Informationen vorliegen, desto besser können wir uns mit unseren Freunden in Pontorson und Highworth abstimmen und dafür Sorge tragen, dass niemand ohne Unterkunft bleibt und auch oft langjährige Freundschaften bei der Quartierung berücksichtigt werden können.

 

Drucken

November 2019

Liebe Freundinnen und Freunde der Städtepartnerschaften mit Pontorson und Highworth,

vorweg möchte ich mich bei den ausgeschiedenen Mitgliedern des Vorstands für die von ihnen in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit bedanken. Ich habe erst seit wenigen Monaten das Amt des Geschäftsführers inne, sehe aber bereits jetzt, wie viel Arbeit hier geleistet wurde, die man, ist man nicht direkt davon betroffen, so gar nicht mitbekommt.

Hier nun einige Informationen zu verschiedenen Ereignissen, die seit den Europa-Tagen in Pontorson stattgefunden haben:

Besuch aus Highworth 17. – 20. Oktober 2019

Um es vorweg zu nehmen, unsere Freunde aus Highworth sind leider zu dem angesagten Termin nicht nach Wassenberg gekommen. Anfang September erreichte uns die Nachricht aus Highworth, dass es ihnen leider wegen einer zu geringen Personenzahl und damit verbundener Schwierigkeiten, für nur wenige Personen eine Fahrt mit einem Kleinbus zu organisieren, nicht möglich war, uns im Oktober zu besuchen. In England ist es wohl versicherungstechnisch problematisch, einen Kleinbus für Fahrten außerhalb von England zu mieten. Sie bemühen sich aber, rechtzeitig die Werbetrommel zu rühren, damit eine für einen Reisebus ausreichende Anzahl von Personen zustande kommt, die uns dann hoffentlich anlässlich der Partnerschaftstage Christi Himmelfahrt 2020 besuchen wird. 

Unser Dank geht noch einmal an alle diejenigen, die bereit waren, Gäste aus England aufzunehmen. Ich glaube, wir müssen hier in Anbetracht der politischen Turbulenzen in England rund um den Brexit etwas Nachsicht üben. Die bereits angefragten Reservierungen für ein gemeinsames Abendessen sowie ein Besichtigungsprogramm wurden abgesagt. 

Prix de Wassenberg 3. September 2019

Zum Prix de Wassenberg, einem von acht am Dienstag, den 3. September auf der zwischen Pontorson und dem Mont Saint Michel gelegenen Hippodrome Maurice Jan ausgetragenen Pferderennen, sind meine Frau und ich bereits am vorangegangenen Sonntag von Wassenberg aus gestartet und haben in Saint Valéry, einem äußerst hübschen Ort an der Somme-Mündung, eine Zwischenübernachtung eingelegt, um dann am Montagabend bei unseren Freunden Béatrice und Marcel in Avranches einzutreffen. 

Am Tag des Pferderennens waren wir pünktlich zu Beginn der Rennen auf der Pferderenn-bahn. Zuvor hatten wir noch Gelegenheit, uns das Gelände ein wenig näher anzuschauen. In Frankreich hat der Pferdesport einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland, nicht so elitär wie zum Beispiel in Baden-Baden, dafür hat fast jeder Ort sein PMU-Wettbüro, ein bisschen so wie bei uns die Lotto-und-Toto-Annahmestellen. PMU - Pari mutuel urbain (ja, ohne s) - ist der führende Anbieter von Pferdewetten in Frankreich. Man kann hier für kleines Geld wetten, wovon auch viele Franzosen in ganz Frankreich regen Gebrauch machen. Wir waren umgeben von „Experten“, die genau wussten, welches Pferd unter welchem Jockey die besten Gewinnchancen hat. 

Die Franzosen hatten für uns einen Tisch im in die Tribüne der Pferderennbahn integrierten Restaurant reserviert und für uns alle ein vorzügliches Menü bestellt. Wir saßen zusammen mit den Durants, den Eltern von Hélène Macé, die sich wegen beruflicher Verpflichtungen entschuldigen ließ, mit Maryvonne Augrain und Claude Métayer sowie Béatrice und Marcel Perrouault, die uns zu sich nach Avranches eingeladen hatten, an einem Tisch. Claude hatte das Geschenk für den Gewinnerjockey, einen Präsentkorb mit regionaltypischen Leckereien, besorgt. Wie bereits in den Jahren zuvor wurden die Kosten hierfür zu gleichen Teilen von den Pontorsonern und Wassenbergern getragen. 

Während der einzelnen Gänge des Menüs verfolgten wir die Rennen vom Restaurant aus, hatten durch die Panoramafenster einen hervorragenden Blick auf die Rennbahn. Zwischendurch ging jeder, der wollte, wir eingeschlossen, zum im selben Raum befindlichen Wettschalter und gab seine Wette auf das aktuelle Rennen bis kurz vor dem Start ab. Wir haben auch gewettet, aber keine großen Gewinne erzielt, obwohl wir von absoluten „Fachleuten“ umgeben waren und wohlmeinende und ausführlich begründete Ratschläge erhielten, auf welches Pferd wir setzen sollten. Ich habe dann dem Gewinnerjockey G. Blandin mit seinem Pferd Victoire de Gadget de Louvet (http://horseraces.pmu.fr/racecards/race/58747) den Präsentkorb überreicht und habe zu diesem Anlass einem französischen Sportsender ein kurzes Interview gegeben. Das Rennen um den „Prix du jumelage Pontorson Wassenberg“ kann man sich übrigens im Internet unter folgendem Link ansehen: https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2019-09-03/5012/3

Bei diesem Rennen handelte es sich um ein Trabrennen, also ein Rennen, bei dem die Jockeys auf Sulkys saßen und die Pferde ausschließlich im Trab laufen durften. Hierauf wurde von einem Schiedsrichterfahrzeug aus, besetzt mit mehreren Schiedsrichtern, penibel geachtet, so dass bei fast jedem Rennen Reiter disqualifiziert wurden.

Der Tag erfuhr neben dem eigentlichen Prix du Jumelage Pontorson Wassenberg für uns noch ein weiteres Highlight dadurch, dass unsere französischen Freunde es uns ermöglicht hatten, beim letzten Rennen des Tages dieses von einem Begleitfahrzeug innerhalb des Rennovals aus nächster Nähe zu verfolgen.

Es war für uns ein unvergesslicher Tag, insbesondere da wir zuvor noch nie auf einer Pferderennbahn waren.

Koordinierungsgespräche Pontorson - Wassenberg 4. - 6. Oktober 2019

Die Delegation aus Pontorson unter Leitung der Vorsitzenden Hélène Macé war am Morgen des 4. Oktober um 8.00 Uhr gestartet, um dann wie angekündigt um 17.30 Uhr bei Karin Hilgers einzutreffen, wo die Gäste zum Aperitif willkommen geheißen wurden, bevor sie dann auf befreundete Gastfamilien verteilt wurden. Die Gruppe setzte sich aus acht Personen zusammen. Außer Hélène waren noch ihr Gatte Bruno, Claude Durant, der lange Jahre den Vorsitz innehatte, samt Ehefrau Michèle, Claude Baron, Marina Moubèche samt Gatte Damien und Bernard Le Gac, den die Teilnehmer an der letzten Fahrt nach Pontorson durch seine Ausführungen zur Bretagne in Erinnerung haben, angereist. Michel Percevault musste die Teilnahme leider aus gesundheitlichen Gründen absagen.

Die Koordinierungsgespräche zwischen den Vorständen aus Pontorson und Wassenberg fanden am 5. Oktober im Haus des Geschäftsführers Heinz-Josef Peters in herzlicher und konstruktiver Atmosphäre statt. Karin Hilgers führte in gewohnt routinierter Weise durch die einzelnen Programmpunkte. 

Es wurde erwähnt, dass die Koordinierungsgespräche letztes Jahr leider wegen Terminüberschneidung mit der Fahrt nach Highworth ausfallen mussten. Da 2017 jedoch keinerlei Probleme aufgetreten waren und die Aktivitäten in diesem Jahr zur allgemeinen Zufriedenheit vonstattengegangen waren, konnte man schnell zur Nachbesprechung der Aktivitäten im Berichtsjahr 2018/2019 übergehen.

Der Wassenberger Vorstand bedankte sich bei den Pontorsonern für die Ausrichtung der Europatage vom 30. 5. bis zum 2. 6. 2019. Insbesondere die Fahrt mit dem Traktor mit Anhängern („petit train“) zu den Muschelbänken in der Bucht des Mont Saint Michel hatte

nicht nur die Kinder begeistert. Selbst viele Pontorsoner kannten diese Ecke der Bucht noch nicht und waren genauso davon angetan. Die von uns Wassenbergern in Eigenregie durchgeführte Fahrt zum Mont Saint Michel litt jedoch etwas am allzu großen Besucherzustrom. Es wurde angedacht, in Zukunft diese Fahrt zu weniger belasteten Zeiten, vielleicht am Abend, durchzuführen. 

Zum Festakt in der Salle Polyvalente wurde zunächst einmal die neue Anordnung der Stühle erwähnt, die eine bessere Sicht auf die Bühne ermöglichte. Als positiv wurde weiterhin hervorgehoben, dass die Darbietungen zwischen den einzelnen Gängen des Abendessens stattfanden, so dass genug Zeit für Gespräche blieb. Ein kleiner Wermutstropfen war jedoch, dass bei den Kabarett-Darbietungen die Sprache für viele ein Hindernis darstellte und man den Wortwitz oft nur erahnen konnte. Das Essen der Franzosen noch einmal zu loben bedeutete, Eulen nach Athen zu tragen. In diesem Zusammenhang empfanden wir es als sehr angenehm, dass die beiden offiziellen Essen nicht am gleichen Tag stattfanden.

Das einwöchige Praktikum von drei Schülerinnen der Betty-Reis-Gesamtschule lief zur allgemeinen Zufriedenheit ab, aufgefallen war lediglich die Größe der mitgebrachten Koffer der Damen. 

Zum Prix de Wassenberg sei auf die vorangehende Schilderung verwiesen. 

Es wurde in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, den Freunden aus Pontorson unsere Informationen in Zukunft in französischer Übersetzung zukommen zu lassen, ein Vorhaben, das dank eines inzwischen wirklich brauchbaren Übersetzungsprogramms mit vertretbarem Aufwand der Überarbeitung des automatisch übersetzten Textes zu realisieren ist (www.deepl.com/de/translator). Hélène hat uns bereits die E-Mail-Adressen derjenigen geschickt, die an unseren Infos auf Französisch interessiert sind.

Karin Hilgers hat bereits wieder einen Antrag auf Zuschüsse an die EACEA, die Exekutivagentur Bildung, Audivisuelles und Kultur der Europäischen Kommission, gestellt. Der Titel des im Rahmen unserer Städtepartnerschaft vorgeschlagenen und dann gegebenenfalls während der kommenden Europatage 2020 in Diskussionsrunden zu bearbeitenden Projekts lautet: „Europa nach den Wahlen: Was ist zu tun?“ Im Rahmen des Projekts wird unter anderem anlässlich des 70. Jahrestags der Schumann-Erklärung vom 9. Mai 1950 auf deren Bedeutung als Keimzelle der heutigen Europäischen Union hingewiesen. Sabine Verheyen hat, sollten wir aus Brüssel einen positiven Bescheid auf unseren Antrag erhalten, bereits im Vorfeld ihr Kommen zugesagt. Wie bereits 2017 geschehen, werden im Erfolgsfall wieder eine Reihe von Workshops (geplant sind 7 zu den Themen Schlussfolgerungen der Europawahl, Populismus, Entscheidungsprozesse in der EU, Entwicklung Afrikas, Migration, Umgang mit Ressourcen und 10 Jahre EU-Grundrechte-Charta) abgehalten. In diesem Zusammenhang wurden die Pontorsoner gebeten, uns die endgültigen Ergebnisse ihrer Region zu den vergangenen Europa-Wahlen mitzuteilen. Zum Punkt Ressourcen sei auf Garzweiler II verwiesen. Geplant ist, die Workshops am Freitagvormittag durchzuführen, den Festakt dann am Samstag.

Nächstes Jahr begehen wir im Rahmen der Europatage das zehnjährige Jubiläum unserer Städtepartnerschaft mit Highworth.

Claude Durant wies darauf hin, dass bei einem Brexit die Engländer eigentlich keinen Anspruch mehr auf Zuschüsse hätten, man sich aber sicherlich ihnen gegenüber generös zeigen könne.

Unsere Freunde aus Pontorson äußerten keine besonderen Wünsche bezüglich des Programms der Europatage. Wir schlugen vor, heimische Betriebe zu besichtigen, wie zum Beispiel die Kraft & Schlötels GmbH mit der weltgrößten Rollenoffset-Druckmaschine, die Wassenberger Polsterwerkstätten GmbH mit ihrem Werksverkauf, die Heinrich Essers GmbH & Co. KG als Hersteller technischer Textilien, die CONTAINERWERK eins GmbH, die aus gebrauchten Seecontainern Wohnmodule herstellt. Eventuell kommt auch noch das Prüf- und Validationscenter Wegberg-Wildenrath ( PCW) der Siemens Mobility GmbH in Frage, hier müsste die Anfrage jedoch über die Stadt laufen. Aus Pontorson fanden diese Vorschläge allgemeine Zustimmung, insbesondere da durch die räumliche Nähe Zeit und Aufwand für Bustransfers minimiert werden können, wodurch sicherlich der Preis für den französischen Bus günstiger werden dürfte.

Die Sporttage 2020 sind für den 10. bis 13. Juni 2020 geplant, Wassenberg kann eine Gruppe mit maximal 50 Schülern schicken. Es ist jedoch noch zu klären, welche Lehrkraft sich für die Betreuung der Schülerinnen und Schüler finden lässt. Hélène Macé meint, man könne hier auf das Standardprogramm mit Wanderung durch die Bucht des Mont Saint Michel und offiziellen Empfang im Rathaus zurückgreifen. Die genaue Terminplanung ist dann letztendlich von den Gezeiten in der Bucht abhängig.

Zum Prix de Wassenberg teilte man uns mit, dass es Veränderungen im Vorstand gegeben habe und Claude Métayer keinen Einfluss mehr auf die Termingestaltung habe. Hélène will sich diesbezüglich mit dem neuen Vorstand in Verbindung setzen. Karin Hilgers schlug vor, den Besuch des Prix de Wassenberg mit den nächsten Koordinierungsgesprächen zu kombinieren, so dass man beide Termine in einer Reise zusammenfassen könnte. Es ist jedoch noch nicht klar, ob dieser Herbsttermin unter Umständen mit Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Wassenberg und Highworth kollidiert.

Pontorson erklärt sich auch für 2020 bereit, vier Praktikanten oder Praktikantinnen für ein einwöchiges Betriebspraktikum aufzunehmen, wobei die beiden aufnehmenden Familien jedoch nur bereits sind, jeweils maximal zwei Schüler oder zwei Schülerinnen aufzunehmen, aber eben nicht einen Schüler zusammen mit einer Schülerin.

Da wir alle angesprochenen Punkte zügig abhandeln konnten, blieb noch genügend Zeit für persönliche Gespräche und einen kleinen Imbiss. Nachdem die Franzosen den Nachmittag in ihren Gastfamilien verbracht hatten, traf man sich am Abend zu einem gemeinsamen Essen in einem Wassenberger Restaurant. Hierzu hatten wir die Speisekarte zuvor auf Französisch übersetzt, was dankbar angenommen wurde. Am Sonntagmorgen trat die Gruppe aus Pontorson dann pünktlich um 9.00 Uhr die Heimreise an, nicht, ohne dass zuvor bei Karin noch einige Erinnerungsfotos gemacht worden waren.

Heinz-Josef Peters

Drucken

Juni 2019

Liebe Freunde der Städtepartnerschaften,

Mit dem neuen Geschäftsführer Heinz-Josef Peters ist vereinbart, dass ich die Zusammenfassung unserer Fahrt nach Pontorson zu den Europatagen noch mache. Ich möchte mich bei Ihnen für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanken! Heinz-Josef Peters möchte die durch mich eingeführte Info weiter führen.

Europatage vom 30. Mai bis 2. Juni 2019

Am Christi Himmelfahrtstag ging es um genau um 07.00 Uhr vom Bushof auf der Erkelenzer Straße los. Im Bus waren wir 35 Personen, die in Richtung Pontorson aufbrachen. Auf der Fahrt nahmen wir in Fleurus Sabine Schmitz noch auf. Insgesamt waren wir in Pontorson mit 60 Personen. Unser Kassenwart Thomas Kügler war aus persönlichen Gründen verhindert. Es kam jedoch am Freitagabend nach. Zu der Wassenberger Delegation gehörte auch der Bürgermeister Manfred Winkens.

Für die Fahrtstrecke benötigten wir rund 11 1/2 Stunden, Gegen 18.30 Uhr kamen wir in unserer Partnerstadt an. Der Empfang war überaus herzlich. Die meisten Wassenberger verbrachten den ersten Abend in ihren Gastfamilien.

Der offizielle Festtag begann mit einem Gottesdienst in der Kirche Notre Dame in Pontorson. Danach startete im Festsaal des Rathauses der Festakt, auf dem der 51. Jahrestag der Partnerschaft zwischen Wassenberg und Pontorson begangen wurde. Auch eine kleine Delegation war aus Highworth angereist.

Die Festredner waren André Denot (BM Pontorson), Manfred Winkens (BM Wassenberg), die Vorsitzenden der Partnerschaftskomitees aus Pontorson und Highworth, Jaqueline Serrand und Richard Bartle (der den verhinderten Richard Pearce vertrat), aus Wassenberg (Karin Hilgers) und aus Pontorson (Hélène Mace). In allen Reden wurde zum Ausdruck gebracht, wie es nach dem Brexit weitergehen sollte. Bei allen kam klar zum Ausdruck, dass die Partnerschaften Treffen, Austausche und das Verwirklichen gemeinsamer Projekte ermöglicht hat. Verbindungen zwischen Wassenberg, Pontorson und Highworth gibt es von den Städten her, aber auch Familien sind zu Freunden geworden. Diese Verbindungen sind unzerstörbar!!

Richard Bartle und Anne Worsnip aus Highworth hatten für die aus dem Vorstand ausscheidenden Wassenberger Vorstandsmitglieder Sepp Becker, Hermann Kitschen und Ullrich Gütte eine Überraschung parat. Jeder erhielt aus Highworth eine Tasse mit einer persönlichen Widmung. So bedankte sich Highworth für unsere Tätigkeiten zwischen den beiden Städten. Darüber haben sich die Beteiligten sehr gefreut!

Karin Hilgers und Bürgermeister Winkens bedankten sich für die herzliche Aufnahme der Wassenberger Delegation in Pontorson.

Nach dem Festakt fand auf Einladung der Stadt Pontorson das gemeinsame Essen im Salle Polyvalente statt. An dem Essen nahmen 160 Personen teil.

Danach stand der Mont St. Michel auf dem Programm. Der Bus brachte uns zum Parkplatz, von dem aus der Transport zum Mont über sogenannte Navetten erfolgte. Jeder hatte so die Möglichkeit, zwei Stunden auf dem Mont St. Michel zu verbringen. Pünktlich um 18 Uhr ging es zurück. Dort wurden wir von den Gastfamilien bereits erwartet.

Am Samstag stand ein Besuch des Marktes in Dol de Bretagne auf dem Programm. Auf der Busfahrt erläuterte uns Bernard Legac auf lustige Art und Weise die Bretagne. Sabine Schmitz übersetzte seinen Vortrag ins deutsche. Auch die Flagge der Bretagne erläuterte Bernard. 

Nach dem Besuch des Marktes in Dol de Bretagne ging es weiter nach Cherrueix. Unsere Freunde aus Pontorson hatten eine 2- stündige Fahrt mit dem „Train Marin“ geplant. Bernard Legac sagte vorher, dass die Flut nicht warten würde. Die kommt und geht im zeitlichen Rhythmus. Auf den größeren „Zug“ kamen die deutschen Teilnehmer.

Der kleinere war für die französischen Mitfahrer reserviert. Heinz-Josef Peters nahm vorne beim Fahrer Platz, weil er die Informationen des Fahrers übersetzte. Die Fahrt ins Watt beinhaltete zwei Stopps. Unser Guide erläuterte uns, dass in der Bucht tonnenweise Muscheln gezüchtet und verarbeitet werden.

Zudem teilte er uns die Funktion der Reusen mit.

Außer Krabben würden hier ab und zu auch Schollen, Tintenfische und Rochen gefangen werden.

Auf dem letzten Stopp wurde es zeitlich eng, denn das Meer kehrte in die Bucht zurück. Dies konnte man wirklich sehen! Unser Guide setzte uns aber trockenen Fußes wieder an Land. Vor der Abfahrt des Busses wurde uns an unserem Startplatz auch noch Apfelsaft oder Cidre gereicht. Für die mitgereisten Kinder waren die Stopps Höhepunkte, weil sie so etwas noch nie gesehen und erlebt haben.

 In Pontorson angekommen hatten wir genügend Zeit, uns für den Abschlussabend zurecht zu machen. Der Abschlussabend (mit dem Essen) war vom Partnerschaftskomitee Pontorson finanziert.

Beim Abschlussball gab es ein Dîner-Spectacle. Das Menü war durch Lieder des Conférenciers und Tanzeinlagen der Frauen unterbrochen. Es trat auch eine Künstlerin auf, die Akrobatik und einen Tanz mit einem großen Reifen in Perfektion vortrug. Etwa gegen 23.30 Uhr endete das Programm. Danach wurde Musik dargeboten, zu der wir tanzen konnten. Es bestand zudem die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen bzw. alte Freundschaften zu vertiefen.

Am Sonntagmorgen, exakt um 9 Uhr, ging es zurück nach Wassenberg. Zum Abschluss wurde noch das obligatorische Gruppenfoto auf den Stufen des Rathauses gemacht.

Für mich, der in den Vorjahren viele Reisen nach Pontorson verantwortlich durchgeführt hatte, waren es schöne und erlebnisreiche Tage! Ich hoffe, Sie haben dies ebenso empfunden.

 Ullrich Gütte

 

Drucken

Mitglied werden

Wenn Sie dem Partnerschaftskomitee als Mitglied beitreten möchten, finden Sie anbei die  Beitrittserklärung .

Mitgliedsbeitrag

für das Jahr 2019
Einzelperson 12,50 €, Kinder/Schüler bis 16 Jahre 2,50 €, Senioren (ab 80. Lebensjahr) und Auszubildende/Studenten über 16 Jahre 7,50 €

Kontoverbindung:
IBAN: DE43 3106 0517 7906 9140 12
BIC: GENODED1MRB

E-Mail:  heinz-josef_peters@web.de   hilgersk@web.de