Partnerschaftskomitee Wassenberg-Pontorson-Highworth e.V.

Aktuelles

November 2018

Fahrt nach Highworth

Das Partnerschaftskomitee Wassenberg besuchte vom 19.10. bis 22.10.2018 unsere Partnerstadt in Highworth. Am Freitagmorgen ging es um 4:40 Uhr vom Rathausvorplatz los. In zwei Minibussen wurden 15 Personen befördert. Drei private Pkw, jeweils mit zwei Personen besetzt, waren zu dem Zeitpunkt bereits in England. Insgesamt umfasste die Reisegruppe 21 Personen.

Die Fahrt nach Highworth an Freitagen geht immer einher mit Stau! Den ersten hatten wir schon vor sechs Uhr an der Baustelle Höhe Hasselt. Auf dem Ring um Brüssel gab es keine Beeinträchtigungen durch den Berufsverkehr. Wir folgten dann der belgischen A 10 bis zur Raststätte Wetteren. Hier gab es eine kurze Pause, bevor der nächste Stau um Gent auf uns wartete. Kurz vor 9 Uhr erreichten wir den Fährhafen in Dünkirchen. Die Kontrolle bei der Einreise war sehr moderat.

Pünktlich um 10 Uhr legte die Fähre Richtung Dover ab. Die Fährzeit betrug zwei Stunden. Wegen der Zeitverschiebung kamen wir um 11 Uhr in Dover an. Da wir auf der Fähre nicht hintereinander standen, trafen wir uns auf dem ersten Parkplatz hinter Dover. Dann kam auf der Fahrt um London der nächste Stau. Uns war nicht bekannt, dass an dem Wochenende 700 000 Demonstranten (gegen den Brexit!!) auf dem Weg in die Londoner Innenstadt waren. Trotzdem erreichten wir kurz nach 14.15 Uhr Windsor. Für Windsor hatten wir eine Pause von zwei Stunden eingerechnet. Jeder konnte auf eigene Faust Windsor erkunden.

Für die letzte Etappe von Windsor bis Highworth zeigte das NAVI eine Fahrzeit von 75 Minuten an. Doch kurz hinter Reading gab es auf der M 4 den nächsten Stau. Anstatt der 75 Minuten brauchten wir eine Stunde länger, um in Highworth anzukommen. Wir waren um Viertel vor sieben (45 Minuten später) am Zielort. Anne Worsnip erwartete uns da. Die Verteilung auf die Gastfamilien ging zügig. Den ersten Abend verbrachten wir bei den Gastfamilien. Es wurde jedoch nicht sehr spät! Jeder war froh, erschöpft ins Bett zu fallen.

Am Samstagmorgen trafen wir uns auf dem Warneford Schulhof. Vor dort ging es zu dem nahegelegenen Westmill Wind– und Solarpark. Der Wind– und Solarpark liegt an der A 420, Nähe Watchfield. Emily North hatte sich vorbereitet, um uns dort zu führen. Insgesamt stehen in dem Windpark fünf Windenergieanlagen. Die Turbinen erzeugen im Jahr 10,2 GWh. Der Strom ist ausreichend, um 3800 Haushalte zu versorgen. Zudem sind auf 30 Morgen Fläche über 20.000 Paneele installiert, die im Jahr 4,8 GWh erzeugen. Die Strommenge der Solaranlagen reicht aus, um 1600 Haushalte zu versorgen. Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich eine Windanlage von innen besichtigen. Auffallend war, dass die Windanlagen deutlich außerhalb der Bebauung standen und so gut wie keine Geräusche erzeugten.

Nach der Führung begann die „Schatzsuche“ in der lokalen Gegend. Insgesamt wurden 4 Ziele umschrieben, die von den Gastfamilien angesteuert werden sollten. Es galt schwerpunktmäßig, zunächst die Ziele zu erreichen. Dort gab es dann Kaffee, Mittagessen bzw. Tee am Nachmittag. Den Abend verbrachten wir wieder mit den Gastfamilien. Auch für die Personen, die im Hotel untergebracht waren, wurde vortrefflich gesorgt. Am Ankunftstag und am Samstagabend wurde für sie gesorgt.

Am Sonntagmorgen unternahmen die Gastfamilien mit ihren Gästen, was diese gerne sehen wollten. Die einen waren in Avebury, die anderen in Oxford. Das Spektrum war breit. Wir waren mit einer Gruppe von 7 Wassenbergern in Oxford. Emily North hatten im Internet einen Rundgang „Inspektor Morse“ ausgesucht. Viele urige Kneipen waren Sets für die Dreharbeiten. In einem Fünf-Sterne-Hotel „The Randolph“ gab es sogar ein spezielles Café, in dem Inspektor Morse häufiger einen Kaffee trank. Wir bewegten uns auf Terrains, die auch Margareth Thatcher, Bill Clinton und Ehefrau Hillary, David Cameron und Emma Watson usw. besucht hatten. Oxford ist einfach eine tolle Stadt.

Abends gab es dann in Highworth in dem Restaurant „Ciao Eatalian“ ein gemeinsames Abendessen. Richard Pearce begrüßte die Gruppe aus Wassenberg und Sepp Becker bedankte sich für die überaus freundliche Aufnahme und das Programm. Richard Pearce bedauerte, dass Bürgermeister Manfred Winkens gesundheitsbedingt die Fahrt nach Highworth nicht unternehmen konnte. Das Ehepaar Gillian und Ian Miller feierte in diesem Sommer das Fest der Goldhochzeit! Alle Teilnehmer aus Wassenberg unterzeichneten eine Glückwunschkarte, die dann von Sepp Becker an das Jubiläumspaar überreicht wurde.

Am Montagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Schnell wurde noch ein Gruppenfoto gemacht, bevor es losging. Die Rückreise verlief größtenteils störungsfrei. Ein Minibus von uns wurde förmlich von London angezogen. Während der eine Minibus von der M 4 den Ring um London fuhr, unternahm der andere noch eine Stadtrundfahrt mitten durch London. Doch beide Minibusse erreichten pünktlich zur Abfahrt nach Dünkirchen den Fährhafen von Dover. Kurz nach 17 Uhr trafen wir in Dünkirchen ein. Bevor wir auf den Ring um Brüssel fuhren, legten wir noch eine kurze Pause ein. Danach ging es weiter in Richtung Wassenberg. Gegen 21.30 Uhr trafen wir in Wassenberg ein. Alle Mitfahrer erreichten müde (wir hoffen mit nachhaltigen Eindrücken von unserer Partnerstadt Highworth) und geschafft Wassenberg.

Ullrich Gütte

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