Partnerschaftskomitee Wassenberg-Pontorson-Highworth e.V.

Aktuelles

Juni 2019

Liebe Freunde der Städtepartnerschaften,

Mit dem neuen Geschäftsführer Heinz-Josef Peters ist vereinbart, dass ich die Zusammenfassung unserer Fahrt nach Pontorson zu den Europatagen noch mache. Ich möchte mich bei Ihnen für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanken! Heinz-Josef Peters möchte die durch mich eingeführte Info weiter führen.

Europatage vom 30. Mai bis 2. Juni 2019

Am Christi Himmelfahrtstag ging es um genau um 07.00 Uhr vom Bushof auf der Erkelenzer Straße los. Im Bus waren wir 35 Personen, die in Richtung Pontorson aufbrachen. Auf der Fahrt nahmen wir in Fleurus Sabine Schmitz noch auf. Insgesamt waren wir in Pontorson mit 60 Personen. Unser Kassenwart Thomas Kügler war aus persönlichen Gründen verhindert. Es kam jedoch am Freitagabend nach. Zu der Wassenberger Delegation gehörte auch der Bürgermeister Manfred Winkens.

Für die Fahrtstrecke benötigten wir rund 11 1/2 Stunden, Gegen 18.30 Uhr kamen wir in unserer Partnerstadt an. Der Empfang war überaus herzlich. Die meisten Wassenberger verbrachten den ersten Abend in ihren Gastfamilien.

Der offizielle Festtag begann mit einem Gottesdienst in der Kirche Notre Dame in Pontorson. Danach startete im Festsaal des Rathauses der Festakt, auf dem der 51. Jahrestag der Partnerschaft zwischen Wassenberg und Pontorson begangen wurde. Auch eine kleine Delegation war aus Highworth angereist.

Die Festredner waren André Denot (BM Pontorson), Manfred Winkens (BM Wassenberg), die Vorsitzenden der Partnerschaftskomitees aus Pontorson und Highworth, Jaqueline Serrand und Richard Bartle (der den verhinderten Richard Pearce vertrat), aus Wassenberg (Karin Hilgers) und aus Pontorson (Hélène Mace). In allen Reden wurde zum Ausdruck gebracht, wie es nach dem Brexit weitergehen sollte. Bei allen kam klar zum Ausdruck, dass die Partnerschaften Treffen, Austausche und das Verwirklichen gemeinsamer Projekte ermöglicht hat. Verbindungen zwischen Wassenberg, Pontorson und Highworth gibt es von den Städten her, aber auch Familien sind zu Freunden geworden. Diese Verbindungen sind unzerstörbar!!

Richard Bartle und Anne Worsnip aus Highworth hatten für die aus dem Vorstand ausscheidenden Wassenberger Vorstandsmitglieder Sepp Becker, Hermann Kitschen und Ullrich Gütte eine Überraschung parat. Jeder erhielt aus Highworth eine Tasse mit einer persönlichen Widmung. So bedankte sich Highworth für unsere Tätigkeiten zwischen den beiden Städten. Darüber haben sich die Beteiligten sehr gefreut!

Karin Hilgers und Bürgermeister Winkens bedankten sich für die herzliche Aufnahme der Wassenberger Delegation in Pontorson.

Nach dem Festakt fand auf Einladung der Stadt Pontorson das gemeinsame Essen im Salle Polyvalente statt. An dem Essen nahmen 160 Personen teil.

Danach stand der Mont St. Michel auf dem Programm. Der Bus brachte uns zum Parkplatz, von dem aus der Transport zum Mont über sogenannte Navetten erfolgte. Jeder hatte so die Möglichkeit, zwei Stunden auf dem Mont St. Michel zu verbringen. Pünktlich um 18 Uhr ging es zurück. Dort wurden wir von den Gastfamilien bereits erwartet.

Am Samstag stand ein Besuch des Marktes in Dol de Bretagne auf dem Programm. Auf der Busfahrt erläuterte uns Bernard Legac auf lustige Art und Weise die Bretagne. Sabine Schmitz übersetzte seinen Vortrag ins deutsche. Auch die Flagge der Bretagne erläuterte Bernard. 

Nach dem Besuch des Marktes in Dol de Bretagne ging es weiter nach Cherrueix. Unsere Freunde aus Pontorson hatten eine 2- stündige Fahrt mit dem „Train Marin“ geplant. Bernard Legac sagte vorher, dass die Flut nicht warten würde. Die kommt und geht im zeitlichen Rhythmus. Auf den größeren „Zug“ kamen die deutschen Teilnehmer.

Der kleinere war für die französischen Mitfahrer reserviert. Heinz-Josef Peters nahm vorne beim Fahrer Platz, weil er die Informationen des Fahrers übersetzte. Die Fahrt ins Watt beinhaltete zwei Stopps. Unser Guide erläuterte uns, dass in der Bucht tonnenweise Muscheln gezüchtet und verarbeitet werden.

Zudem teilte er uns die Funktion der Reusen mit.

Außer Krabben würden hier ab und zu auch Schollen, Tintenfische und Rochen gefangen werden.

Auf dem letzten Stopp wurde es zeitlich eng, denn das Meer kehrte in die Bucht zurück. Dies konnte man wirklich sehen! Unser Guide setzte uns aber trockenen Fußes wieder an Land. Vor der Abfahrt des Busses wurde uns an unserem Startplatz auch noch Apfelsaft oder Cidre gereicht. Für die mitgereisten Kinder waren die Stopps Höhepunkte, weil sie so etwas noch nie gesehen und erlebt haben.

 In Pontorson angekommen hatten wir genügend Zeit, uns für den Abschlussabend zurecht zu machen. Der Abschlussabend (mit dem Essen) war vom Partnerschaftskomitee Pontorson finanziert.

Beim Abschlussball gab es ein Dîner-Spectacle. Das Menü war durch Lieder des Conférenciers und Tanzeinlagen der Frauen unterbrochen. Es trat auch eine Künstlerin auf, die Akrobatik und einen Tanz mit einem großen Reifen in Perfektion vortrug. Etwa gegen 23.30 Uhr endete das Programm. Danach wurde Musik dargeboten, zu der wir tanzen konnten. Es bestand zudem die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen bzw. alte Freundschaften zu vertiefen.

Am Sonntagmorgen, exakt um 9 Uhr, ging es zurück nach Wassenberg. Zum Abschluss wurde noch das obligatorische Gruppenfoto auf den Stufen des Rathauses gemacht.

Für mich, der in den Vorjahren viele Reisen nach Pontorson verantwortlich durchgeführt hatte, waren es schöne und erlebnisreiche Tage! Ich hoffe, Sie haben dies ebenso empfunden.

 Ullrich Gütte

 

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Mitgliedsbeitrag

für das Jahr 2019
Einzelperson 12,50 €, Kinder/Schüler bis 16 Jahre 2,50 €, Senioren (ab 80. Lebensjahr) und Auszubildende/Studenten über 16 Jahre 7,50 €

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E-Mail: ullrich.guette@t-online.de