Partnerschaftskomitee Wassenberg-Pontorson-Highworth e.V.

Aktuelles

Adventsrundschreiben 2020

 Liebe Freundinnen und Freunde der Städtepartnerschaften mit Pontorson und Highworth,

als Geschäftsführer des Partnerschaftskomitees melde ich mich im Advent bei Euch, um noch einmal das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Dazu habe ich mir noch einmal die letzten Mitteilungen angesehen, angefangen von dem Rundschreiben im Advent 2019 über die Einladung zur Mitgliederversammlung im Frühjahr dieses Jahres mit anschließender Absage und das Schreiben, in dem die diesjährigen Europatage abgesagt wurden, verbunden mit der Aufforderung, die persönlichen Kontakte zu Freunden in Pontorson und Highworth weiter zu pflegen, und sei es nur per Telefon, WhatsApp, E-Mail oder Briefpost. Im September konnten wir Euch mitteilen, dass die bereits genehmigten Zuschüsse auf das Jahr 2021 übertragen werden konnten. Die Planung für die Europatage könnten wir ohne große Probleme für das kommende Jahr übernehmen. 

Viel ist geschehen in der Zwischenzeit. Im Sommer hatte sich das Leben fast wieder normalisiert, aber im Herbst stiegen die Infektionszahlen überall in Europa wieder an, zwar unterschiedlich in der Höhe, aber leider gleich in der Tendenz. Was folgte, waren Verschärfungen des Lockdowns, wobei wir selbst noch, verglichen mit dem, was unsere Freunde in Frankreich und England an Einschränkungen des täglichen Lebens zu ertragen haben, glimpflich davongekommen sind, auch wenn es manche Branchen wie das Gast- und Beherbergungsgewerbe sowie der Bereich Kunst und Kultur mit all denen, die damit zusammenhängen, sicherlich sehr hart getroffen hat. Auch die im Jahre 2019 2500 stattgefundenen Weihnachtsmärkte mit etwa 150 Millionen Besuchern fallen dieses Jahr weitestgehend aus. Nicht zu vergessen sind die unzähligen Vereine, die wie ja auch unser Partnerschaftskomitee, ihre Aktivitäten herunterfahren mussten.

Doch sollten wir hierbei nicht vergessen, dass unser Verein bereits über 50 Jahre besteht und die schönen Ereignisse doch weit überwiegen. Lasst uns all die Momente wieder in Erinnerung rufen, denken wir an die zahlreichen Feste und Begegnungen zurück und an die Vorbereitungen und das Fiebern, dass alles gut ging, an die guten Gespräche, das Lachen und Feiern und an manche Freundschaft, die während dieser Zeit geschlossen wurde und die über die begrenzten Zeiten der Partnerschaftstage hinausgeht. Seien wir nicht zu traurig, dass dies alles dieses Jahr nicht stattfinden konnte. Seien wir dankbar für die schönen Erinnerungen und freuen uns darauf, dass unser Vereinsleben nach der diesjährigen Unterbrechung im Laufe des nächstens Jahres wieder Fahrt aufnehmen wird.

Wenn auch die momentanen Einschränkungen nicht wegzudiskutieren, aber leider absolut notwendig sind, um aus dieser Pandemie herauszukommen, so geht das Leben doch weiter, und zwar mit der Hoffnung und Zuversicht, die ein jeder von uns aufbringen sollte. Ich zitiere in Teilen aus unserem letztjährigen Schreiben: „Kerzenlicht strahlt gegen die Dunkelheit an. (…) Die Wohnungen werden festlich geschmückt. (…), man kommt zur Ruhe und freut sich darauf, das Fest im Kreis der Familie zu feiern (…).“ All dies ist auch unter Corona-Bedingungen möglich, wenn auch eingeschränkt. Sehen wir nicht nur auf all die Schwierigkeiten, sondern freuen wir uns auf eine Zeit der Ruhe und Besinnung, damit wir gestärkt und hoffnungsfroh in die Zukunft blicken können. 

Immerhin lassen die letzten Pressemeldungen auf Licht am Ende des Tunnels hoffen. Es sieht ganz so aus, dass zwei Impfstoffe kurz vor der endgültigen Zulassung stehen. In England erhielt bereits ein Impfstoff eine vorläufige Zulassung, was auf eine baldige Zulassung auch in der EU hoffen lässt. Ein Impfzentrum für den Kreis Heinsberg wurde bereits im Industriegebiet von Erkelenz ausgewiesen. Auch wenn dies wirklich sehr hoffnungsfrohe Nachrichten sind, so muss man realistisch bleiben und noch etwas Geduld aufbringen. Eine Recherche über den Zeitpunkt, ab wann größere Teile der Bevölkerungen geimpft werden können, brachte noch keine eindeutigen Ergebnisse. Mal ist die Rede davon, dass ab März oder April 2021 diese Impfungen stattfinden können, mal hört man aus Regierungskreisen, dass man noch bis zum Sommer 2021 warten müsse. 

Was bedeutet dies konkret für uns als Mitglieder des Partnerschafts-komitees? Wir können seriös leider zum jetzigen Zeitpunkt noch keinerlei Prognosen abgeben, ab wann wieder gemeinschaftliche Treffen mit unseren Freunden aus Pontorson und Highworth stattfinden können. Seid aber versichert, dass wir brennend daran interessiert sind, unsere Städtepartnerschaften wieder schnellstmöglich aufleben zu lassen, sobald dies ohne Gefahr für Leib und Leben aller möglich sein wird. 

Im Rahmen dieses Rundschreibens zum Ende des Jahres ist es unsere traurige Pflicht, derer zu gedenken, die in den letzten beiden Jahren von uns gegangen sind:

  • François Lepennetier
  • Marc Basquin
  • Konrad Janßen

Wir werden Ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.

Last, but not least möchte ich, auch im Namen der übrigen Vorstandsmitglieder, folgenden Komiteemitgliedern, die nach unserem letzten Treffen am 15. November 2019 ihren runden beziehungsweise halbrunden Geburtstag feierten, nachträglich alles erdenklich Gute zu diesem Jubelfest und für die Zukunft wünschen:

  • Sandra Schürger / - Karin Hilgers / - Marita Karo / - Josef Fritzen-Leutner / - Claudia Peters / - Heinz-Josef Peters / - Ursula Kopitzki / - Anita Pfennings / - Dagmar Rosenkranz / - Erwin Stocks

Eine kleine Aufmerksamkeit wird ihnen im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlung überreicht werden. Aus Gründen der Kontakt-vermeidung haben wir sicherheitshalber von Hausbesuchen abgesehen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Ein ganz besonderer Dank geht an unseren langjährigen Bürgermeister Manfred Winkens, der uns viele Jahre die Treue gehalten hat und nun in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Als Vertreter der Stadt Wassenberg hat er sich unermüdlich für die Belange des Partner-schaftskomitees eingesetzt. Weit über seine von Amts wegen bestehende Mitgliedschaft hat er unser Städtepartnerschaften mit großem Engagement und Herzblut begleitet. So ist er unter anderem etliche Male zu den Europatagen mit nach Pontorson und auch mit nach Highworth gefahren, was nicht nur bei uns Wassenbergern gut ankam, sondern auch von unseren Freunden in Pontorson und Highworth als besonderes Zeichen der Verbundenheit geschätzt wurde. Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute und freuen uns, ihn auch weiterhin in unseren Reihen zu sehen. Seinen Nachfolger im Amt Marcel Maurer begrüßen wir sehr herzlich. Er wird sicher das Engagement von Manfred Winkens fortsetzen und mit seinem jugendlichen Elan unsere Städtepartnerschaften begleiten. 

Auch in den Rathäusern unserer beiden Partnerstädte hat es zwischenzeitlich personelle Veränderungen gegeben. So wurde in Pontorson im März 2020 André-Jean Belloir zum Bürgermeister gewählt, den wir hiermit herzlich begrüßen und uns darauf freuen, ihn hoffentlich im nächsten Jahr persönlich kennenzulernen. Er löste André Denot ab, der uns ab 2014 als Bürgermeister in unserer Städtepartnerschaft ein verlässlicher und engagierter Partner war und bei sämtlichen Treffen Präsenz zeigte.

In Highworth gab es im Juli 2020 ebenfalls einen Wechsel im Amt des Bürgermeisters. Richard Williams, der bisher für die Ausrichtung des samstäglichen Wochenmarkts verantwortlich zeichnete und uns als Town Crier bestens vertraut ist, löste seine Vorgängerin Julia Bishop ab, die ihm zu seinem neuen Amt wie folgt gratulierte: “I wish Richard every success in his year as mayor.”  Wir schließen uns diesen Wünschen an und danken Julia Bishop für Ihre Förderung und wohlwollende Begleitung unserer Städtepartnerschaft währen ihrer Amtszeit. Leider werden in Highworth die Bürgermeister immer nur für ein Jahr gewählt, was es für die Städtepartnerschaft nicht ganz leichtmacht, mit der jeweiligen Verwaltungsspitze zusammenzuarbeiten. 

Wir sind zuversichtlich, dass 2021 eine Zusammenkunft der Wassenberger Komiteemitglieder möglich sein wird. Wann jedoch das nächste Treffen mit unseren Freunden aus Pontorson und Highworth stattfinden kann, hängt von vielen Faktoren ab. Das Wochenende um Christi Himmelfahrt war dazu bisher bestens geeignet, aber wir müssen flexibel und realistisch sein. Bleiben wir trotzdem zuversichtlich und freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden in Frankreich und England, wann auch immer dieses stattfinden wird.

Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit, auf dass wir uns auf das besinnen, was wirklich wichtig ist, nämlich Freundschaft miteinander und unter den Völkern. Dazu können wir alle im Rahmen des Partnerschaftskomitees, auch in der jetzigen, sicherlich nicht leichten Zeit, beitragen. Die Pandemie ist da, aber wir werden sie überwinden und uns mit unseren Freunden jenseits der Grenzen wiedersehen. Solange wir uns noch nicht in Wirklichkeit sehen können, liegt es an jedem von uns, die bestehenden Freundschaften weiter zu pflegen. Bleibt gesund und kommt gut in das neue Jahr!

 

Herzlichst

 

Der Vorstand des Partnerschaftskomitees Wassenberg

Karin Hilgers           Philipp Schneider

Thomas Kügler          Heinz-Josef  Peters

 

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für das aktuelle Jahr
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