Partnerschaftskomitee Wassenberg-Pontorson-Highworth e.V.

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Februar 2019

Liebe Freunde der Städtepartnerschaften,

mit Wehmut sehen Sepp Becker, Hermann Kitschen und ich der nächsten Mitgliederversammlung entgegen. Wir stehen nicht mehr zur Wahl. Nach 23-jähriger Vorstandszeit treten wir zurück. Zunächst ein kurzer Rückblick:

Am 12.12.1996 endete die vorstandslose Zeit, die vom Sommer des gleichen Jahres bestand. Sepp Becker als Vorsitzender, Hermann Kitschen und Günter Rongen als seine Stellvertreter und ich wurden in den Vorstand des Partnerschaftskomitees gewählt. Bevor wir von der Mitgliederversammlung gewählt wurden, waren wir seit Mitte des Jahres „kommissarisch“ für das Partnerschaftskomitee zuständig. Die Funktion des Geschäftsführers blieb damals unbesetzt.

1996 drohte das Aus der seit 1968 bestehenden Städtepartnerschaft mit Pontorson. Hier in Wassenberg stand eine Zerreißprobe an, die fast zum Scheitern der Städtepartnerschaft geführt hätte. Mir ist nicht danach, die „ollen Kamellen“ von Damals wieder aufzuwärmen. Im Rat wurde mächtig gestritten, wie es weitergehen sollte.

Die konstituierende Sitzung des Partnerschaftspräsidiums fand schon am 16.12.1996 statt. Dem Präsidium gehörten der Bürgermeister Erdweg, der Stadtdirektor Robert Knorr, die Fraktionen des Rates, einem Teilnehmer des Stadtsportverbandes, die Betty-Reis-Gesamtschule und drei Mitglieder des Partnerschaftskomitees an. Zum Vorsitzenden des Präsidiums wurde einstimmig Sepp Becker gewählt. In das Präsidium kamen dann Hermann Kitschen, Günter Rongen und ich. Sepp Becker als Vorsitzender machte einen weiteren Platz für das Komitee frei.

Seit Dezember 1996 herrschte im Präsidium Eintracht. Alle Abstimmungen erfolgten einstimmig. Sepp Becker ist es gelungen, das Schiff Partnerschaftskomitee in ruhiges Wasser zu dirigieren! Dazu haben wir im Vorstand des Komitees auch mitgewirkt.

Später kam Resi Seidl in den Vorstand. Sie übernahm die Funktion der Kassiererin. Ich konnte dann die Funktion des Geschäftsführers übernehmen. Nach dem Tod von Günter Rongen am 30.5.2001 blieb die Funktion des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden zunächst unbesetzt. Resi Seidl wechselte in diese Funktion und nach der Wahl auf der Mitgliederversammlung wurde Ende 2002 Frau Karin Hilgers neue Kassiererin. Auf der Mitgliederversammlung im Februar 2013 wurde Thomas Kügler zum Kassierer gewählt. Resi Seidl schied aus dem Vorstand aus. Karin Hilgers wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden, verantwortlich für Highworth, gewählt. Während unserer 23 Jahre Vorstandsarbeit haben wir sehr viel Positives erlebt. Philippe Pointeau übernahm in Pontorson den Vorsitz von Jo Couvin. Philippe wiederum wurde abgelöst von Claude Durant. Dieser übergab das Zepter an seine Tochter Hélène.

Ich kann mich sehr gut an zwei Aufzüge in Pontorson erinnern, die zum 35. und 45. Jahrestag stattgefunden haben. Unser 50-jähriges Jubiläum im Vorjahr ist mir auch noch sehr gut in Erinnerung. Das sind bleibende Erinnerungen!

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass unsere Tätigkeit immer ehrenamtlich war. Es wurden keine Spesen oder Aufwandsentschädigungen gezahlt. Wenn nun am Freitag, dem 22.2.2019, ein neuer Vorstand des Partnerschaftskomitees gewählt wird, dann werden Sepp Becker, Hermann Kitschen und meine Wenigkeit dem neuen Vorstand nicht mehr angehören. Das heißt aber nicht, dass uns die Städtepartnerschaften mit Pontorson und Highworth egal wären! Wir werden allesamt dem neuen gewählten Vorstand mit Rat und Tat zur Seite stehen! Dafür haben wir in den zurückliegenden 23 Jahren zu viel Herzblut an die Städtepartnerschaften verloren!

Ullrich Gütte

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Dezember 2018

Schwerpunkt der vorliegenden Info ist ein Bericht über die Mitgliederversammlung, die am Freitag, 23.11.2018, im Bistro der Betty-Reis-Gesamtschule stattgefunden hat.

TOP 1 Begrüßung und Geburtstagsehrungen

Sepp Becker konnte als Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Wassenberg insgesamt 45 Personen begrüßen, die der Einladung gefolgt waren. Er entschuldigte den Bürgermeister Manfred Winkens, der wegen einer Operation nicht anwesend sein konnte. Zudem entschuldigte er vom Vorstand Hermann Kitschen, der sich auf einer Urlaubsreise befand.

Zu Beginn seiner Begrüßung ließ Sepp Becker die Anwesenden zum Gedenken an die am 7. Juni 2018 verstorbene Gertrud Rongen von den Sitzen erheben. In einer kurzen Ansprache würdigte er Gertrud als „Urgestein“ der Städtepartnerschaft mit Pontorson. An unzähligen Maßnahmen hatte Gertrud teilgenommen.

Danach teilte Sepp Becker mit, dass am 21. Juli 2018 die Präsidentin von Pontorson, Helene Durant, ihren Lebenspartner Bruno Mace geheiratet hatte. Man muss sich jetzt an den neuen Familiennamen erst gewöhnen. Gottlob ist der Vorname geblieben! „Runde“ Geburtstage feierten seit der letzten Mitgliederversammlung Elfriede Jakobi, Anni Küppers, Margareta Ackers, Arthur Sonnen schein und Hardy Frenken. Sepp Becker überreichte den Geburtstagsjubilaren ein Präsent.

Letztlich informierte Sepp Becker darüber, dass Wassenberg seit kurzer Zeit im Besitz einer Urkunde ist, die ihr dauerhaft verliehen wurde. Wassenberg ist vielfältig in Europa aktiv. Ihr wurde die Urkunde „Europaaktive Kommune in Nordrhein-Westfalen“ dauerhaft verliehen. Dazu gehört auch die langjährige Städtepartnerschaften mit Pontorson seit 2010 auch mit Highworth dazu. Ansonsten wird die Auszeichnung nur für die Dauer von 5 Jahren verliehen.

TOP 2 Rückblick auf die Aktivitäten des Komitees 2018

Sepp Becker führte aus, dass im Rahmen der Europatage dieses Jahr der 50. Jahrestag der Städtepartnerschaft mit Pontorson gefeiert wurde. Dazu wurde mit einem Banner der Burgfried versehen, der auf die Hauptveranstaltung hinwies. Zudem gab es eine Ausstellung im Bergfried, auf der Fotos, Dokumente und Gemälde von Wassenberg, Pontorson und Highworth gezeigt wurden. Er erwähnte auch die Fahrt mit der historischen Eisenbahn, die allen gefallen hatten. Insbesondere ging er auf den Festakt, den Sektempfang, die Diskussion mit den Europapolitikern und das gemeinsame Essen ein. Das Europafest am Abend, das für alle Wassenberger offen war, wurde gut angenommen. Er bedankte sich ausdrücklich bei Hermann Kitschen, der für das Europafest verantwortlich war und der die Verträge mit den Künstlern abgeschlossen hätte.

Abschließend zu den Europatagen bedankte sich Sepp Becker ausdrücklich bei allen, die zum Gelingen der Europatage beigetragen hatten. In seinen Dank schloss er die Gastgeberfamilien ein, denn ohne deren Mithilfe wäre ein solches Fest nicht möglich.

Karin Hilgers führte zu dem Unterpunkt Schüleraustausch und Schülerpraktiker aus, dass diese im Jahr 2018 stattgefunden hatten. Auch fand in diesem Jahr ein Treffen von Wassenberger Schülern in Pontorson im Rahmen der Sport– und Begegnungstage statt. Karin Hilgers lobte insbesondere, dass die Stadt Pontorson kostenfrei die Jugendherberge zur Verfügung stellen würde.

Auch fand 23. September 2018 auf der Rennbahn in Pontorson der diesjährige Prix de Wassenberg statt. Darüber hatte ich Sie in der Info 137 hinreichend informiert. Vom Vorstand konnte leider niemand anwesend sein, weil sich an dem Sonntag Sepp Becker

und Hermann Kitschen auf der Heimfahrt mit dem Heimatverein Wassenberg befanden.

Vom 19. bis 23. September befanden sich insgesamt 66 Wassenberger in Pontorson. Der Heimatverein Wassenberg hatte zu der Fahrt eingeladen. Unter den Teilnehmern befanden sich mehrere Mitglieder des Partnerschaftskomitees. Die Fahrt nach Pontorson wurde von allen Teilnehmern sehr positiv aufgenommen. Für die Mitglieder des Partnerschaftskomitees wurde begrüßt, dass man Ziele im Umland von Pontorson angefahren hatte, die diese bereits kannten. So konnten Eindrücke vertieft werden.

Ullrich Gütte berichtete über die Fahrt nach Highworth, die vom 19.—22.10.2018 stattgefunden hatte. 21 Personen besuchten die Partnerstadt in Südengland. Die Aufnahme bei den Gastfamilien war sehr herzlich. Weiter wurde die Versammlung darüber informiert, dass Schwerpunkt das Verweilen in den Gastfamilien war. Weiter informierte Ullrich Gütte darüber, dass die Anreise am Freitag und Rückreise am Montag immer mit Verkehrsstaus ein- hergeht. Er schlug vor, bei zukünftigen Fahrten die Zeiten zu verändern (z.B. Anreise am Mittwoch und Rückreise am Sonntag).

TOP 3 Aktivitäten im Jahr 2019

Sepp Becker informierte die Versammlung darüber, dass die Europatage vom 30.05. bis 02.06.2019 in Pontorson stattfinden werden. Auch werden wieder Schüleraustauschmaßnahmen, Schülerpraktika und der Prix de Wassenberg stattfinden.

Geschäftsführer Ullrich Gütte ließ eine Liste herumgehen, in die sich Teilnehmer der Versammlung eintragen konnten. Dort konnten man seinen Teilnehmerwunsch und seine mögliche Gastfamilie eintragen. Er wies darauf hin, dass die nächste Mitgliederversammlung am 22. Februar 2019 stattfinden wird. Da er als Geschäftsführer nach 23 Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wahl zur Verfügung steht, wird er bis zu einer Neuwahl den Kontakt zu Pontorson aufrecht erhalten. Insgesamt haben auf der Versammlung tatsächlich 47 Personen ihre Absicht bekundet, mit nach Pontorson zu fahren. Die Versammlung wurde gebeten, mögliche Ziele für Ausflugsfahrten zu benennen. Es wurde eine Führung in St. Malo und eine Fahrt zu den Iles Chausey, Start in Granville, vorgeschlagen.

Sepp Becker teilte der Versammlung weiter mit, dass außer dem Geschäftsführer Ullrich Gütte auch er als Vorsitzender und Hermann Kitschen als stv. Vorsitzender nach 23-jähriger Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wahl stehen werden. Er bat darum, ihm mögliche Personen zu benennen.

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November 2018

Fahrt nach Highworth

Das Partnerschaftskomitee Wassenberg besuchte vom 19.10. bis 22.10.2018 unsere Partnerstadt in Highworth. Am Freitagmorgen ging es um 4:40 Uhr vom Rathausvorplatz los. In zwei Minibussen wurden 15 Personen befördert. Drei private Pkw, jeweils mit zwei Personen besetzt, waren zu dem Zeitpunkt bereits in England. Insgesamt umfasste die Reisegruppe 21 Personen.

Die Fahrt nach Highworth an Freitagen geht immer einher mit Stau! Den ersten hatten wir schon vor sechs Uhr an der Baustelle Höhe Hasselt. Auf dem Ring um Brüssel gab es keine Beeinträchtigungen durch den Berufsverkehr. Wir folgten dann der belgischen A 10 bis zur Raststätte Wetteren. Hier gab es eine kurze Pause, bevor der nächste Stau um Gent auf uns wartete. Kurz vor 9 Uhr erreichten wir den Fährhafen in Dünkirchen. Die Kontrolle bei der Einreise war sehr moderat.

Pünktlich um 10 Uhr legte die Fähre Richtung Dover ab. Die Fährzeit betrug zwei Stunden. Wegen der Zeitverschiebung kamen wir um 11 Uhr in Dover an. Da wir auf der Fähre nicht hintereinander standen, trafen wir uns auf dem ersten Parkplatz hinter Dover. Dann kam auf der Fahrt um London der nächste Stau. Uns war nicht bekannt, dass an dem Wochenende 700 000 Demonstranten (gegen den Brexit!!) auf dem Weg in die Londoner Innenstadt waren. Trotzdem erreichten wir kurz nach 14.15 Uhr Windsor. Für Windsor hatten wir eine Pause von zwei Stunden eingerechnet. Jeder konnte auf eigene Faust Windsor erkunden.

Für die letzte Etappe von Windsor bis Highworth zeigte das NAVI eine Fahrzeit von 75 Minuten an. Doch kurz hinter Reading gab es auf der M 4 den nächsten Stau. Anstatt der 75 Minuten brauchten wir eine Stunde länger, um in Highworth anzukommen. Wir waren um Viertel vor sieben (45 Minuten später) am Zielort. Anne Worsnip erwartete uns da. Die Verteilung auf die Gastfamilien ging zügig. Den ersten Abend verbrachten wir bei den Gastfamilien. Es wurde jedoch nicht sehr spät! Jeder war froh, erschöpft ins Bett zu fallen.

Am Samstagmorgen trafen wir uns auf dem Warneford Schulhof. Vor dort ging es zu dem nahegelegenen Westmill Wind– und Solarpark. Der Wind– und Solarpark liegt an der A 420, Nähe Watchfield. Emily North hatte sich vorbereitet, um uns dort zu führen. Insgesamt stehen in dem Windpark fünf Windenergieanlagen. Die Turbinen erzeugen im Jahr 10,2 GWh. Der Strom ist ausreichend, um 3800 Haushalte zu versorgen. Zudem sind auf 30 Morgen Fläche über 20.000 Paneele installiert, die im Jahr 4,8 GWh erzeugen. Die Strommenge der Solaranlagen reicht aus, um 1600 Haushalte zu versorgen. Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich eine Windanlage von innen besichtigen. Auffallend war, dass die Windanlagen deutlich außerhalb der Bebauung standen und so gut wie keine Geräusche erzeugten.

Nach der Führung begann die „Schatzsuche“ in der lokalen Gegend. Insgesamt wurden 4 Ziele umschrieben, die von den Gastfamilien angesteuert werden sollten. Es galt schwerpunktmäßig, zunächst die Ziele zu erreichen. Dort gab es dann Kaffee, Mittagessen bzw. Tee am Nachmittag. Den Abend verbrachten wir wieder mit den Gastfamilien. Auch für die Personen, die im Hotel untergebracht waren, wurde vortrefflich gesorgt. Am Ankunftstag und am Samstagabend wurde für sie gesorgt.

Am Sonntagmorgen unternahmen die Gastfamilien mit ihren Gästen, was diese gerne sehen wollten. Die einen waren in Avebury, die anderen in Oxford. Das Spektrum war breit. Wir waren mit einer Gruppe von 7 Wassenbergern in Oxford. Emily North hatten im Internet einen Rundgang „Inspektor Morse“ ausgesucht. Viele urige Kneipen waren Sets für die Dreharbeiten. In einem Fünf-Sterne-Hotel „The Randolph“ gab es sogar ein spezielles Café, in dem Inspektor Morse häufiger einen Kaffee trank. Wir bewegten uns auf Terrains, die auch Margareth Thatcher, Bill Clinton und Ehefrau Hillary, David Cameron und Emma Watson usw. besucht hatten. Oxford ist einfach eine tolle Stadt.

Abends gab es dann in Highworth in dem Restaurant „Ciao Eatalian“ ein gemeinsames Abendessen. Richard Pearce begrüßte die Gruppe aus Wassenberg und Sepp Becker bedankte sich für die überaus freundliche Aufnahme und das Programm. Richard Pearce bedauerte, dass Bürgermeister Manfred Winkens gesundheitsbedingt die Fahrt nach Highworth nicht unternehmen konnte. Das Ehepaar Gillian und Ian Miller feierte in diesem Sommer das Fest der Goldhochzeit! Alle Teilnehmer aus Wassenberg unterzeichneten eine Glückwunschkarte, die dann von Sepp Becker an das Jubiläumspaar überreicht wurde.

Am Montagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Schnell wurde noch ein Gruppenfoto gemacht, bevor es losging. Die Rückreise verlief größtenteils störungsfrei. Ein Minibus von uns wurde förmlich von London angezogen. Während der eine Minibus von der M 4 den Ring um London fuhr, unternahm der andere noch eine Stadtrundfahrt mitten durch London. Doch beide Minibusse erreichten pünktlich zur Abfahrt nach Dünkirchen den Fährhafen von Dover. Kurz nach 17 Uhr trafen wir in Dünkirchen ein. Bevor wir auf den Ring um Brüssel fuhren, legten wir noch eine kurze Pause ein. Danach ging es weiter in Richtung Wassenberg. Gegen 21.30 Uhr trafen wir in Wassenberg ein. Alle Mitfahrer erreichten müde (wir hoffen mit nachhaltigen Eindrücken von unserer Partnerstadt Highworth) und geschafft Wassenberg.

Ullrich Gütte

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Oktober 2018

Hélène Durant hat geheiratet

Am 21. Juli 2018 heiratete Hélène Durant ihren langjährigen Lebenspartner Bruno Mace. Obwohl Helene einige aus Wassenberg während der Europatage eingeladen hatte, konnte niemand in Pontorson während der Zeremonie anwesend sein. Auf eigenen Wunsch erhielt das Brautpaar vom Partnerschaftskomitee und von weiteren Privatpersonen Geldgeschenke. Das Brautpaar bedankte sich herzlich für die Geldgeschenke. Das Partnerschaftskomitee übermittelte dem Brautpaar die allerbesten Glückwünsche für die gemeinsame Zukunft. Zukünftig heißt Hélène mit Familiennamen Macé. Daran müssen wir uns gewöhnen. 

Bewertung der Tranche 1 der EU im Jahre 2018

Im Juni 2018 wurden die Ergebnisse der ersten Bewerbungsrunde 2018 des Förderprogramms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ veröffentlicht. Dazu gehört auch unser Antrag an die EU in Brüssel. Innerhalb der EU wurden 137 Projekte bewilligt. Die meisten Projektbewilligungen gingen nach Italien, in die Slowakei und Ungarn. Deutschland steht auf dem 5. Platz, insgesamt wurden 10 Anträge bewilligt. Von den 10 bewilligten Projekten hat das IPZ ins- gesamt 7 überprüft, die allesamt bewilligt wurden.

Es gibt keine Länderschlüssel. Es fällt aber auf, dass es einen großen Abstand zwischen den ersten drei Plätzen (Italien und Slowakei 21, Ungarn 20) und den weiteren Staaten gibt. Im letzten Jahr lag Deutschland mit 12 bewilligten Anträgen im internationalen Vergleich auf Platz 4.

Wie geht es weiter mit dem IPZ?

Seit mehreren Jahren sind wir als Partnerschaftskomitee Wassenberg Mitglied des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ). Am Freitag, dem 7. September 2018, hat die Mitgliederversammlung getagt und über die Zukunft des IPZ entschieden. Hier die Entscheidung der Mitgliederversammlung:

• Der Verein wird fortbestehen.

• Die Geschäftsstelle ist derzeit nicht zu finanzieren und wird aufgelöst.

• Eine Mitarbeiterin wird mit einem geringen Stundenkontingent ein Basisangebot von Leistungen für die Mitglieder aufrechterhalten. Dazu gehören ein monatlicher Newsletter, Beratungsmöglichkeiten per E- Mail und jährliche Netzwerktreffen in mitgliederstarken Regionen

Prix de Wassenberg 2018

Am 23. September 2018 fand auf der Rennbahn in Pontorson der diesjährige Prix de Wassenberg statt. Es war das 3. Rennen, welches um 15 Uhr gestartet wurde. Das Siegerpferd, dem eine Pferdedecke überreicht wurde, hieß Gilmour. Nachfolgend ein Foto von der Siegerdecke!

 

Kurz vor der Übergabe der Pferdedecke an das Siegerpferd Gilmour, links Präsidentin Hélène Macé, Michel Percevault und Maryvonne Augrain.
Kurz vor der Übergabe der Pferdedecke an das Siegerpferd Gilmour, links Präsidentin Hélène Macé, Michel Percevault und Maryvonne Augrain.

Fahrt des Heimatvereins nach Pontorson

Vom 19. - 23. September 2018 fuhr der Heimatverein Wassenberg mit insgesamt 66 Teilnehmern in unsere Partnerstadt Pontorson. Die Hotelreservierungen und einen großen Teil der Organisation übernahm unser stellvertretender Vorsitzender Hermann Kitschen. Auf der Agenda stand ein sehr umfangreiches Programm. Über die Pont de Normandie ging es zur ersten Erkundungstour nach Honfleur. Weitere Touren in der Normandie gingen nach Granville, Villedieu, Avranches, Rennes und Fougères.

Auch Fahrten in die Bretagne, zum Markt nach Dol de Bretagne, nach St. Malo und in die Austernstadt Cancale wurden durchgeführt. Weiter fand ein kurzer Besuch der deutschen Kriegsgräberstätte Mont-d‘-Huisnes statt. Die Kriegsgräberstätte wurde für die deutschen Gefallenen des Zweiten Weltkriegs in Frankreich in Form eines Mausoleums errichtet. Sie ist der einzige deutsche Gruftbau in Frankreich.

Einer der Höhepunkte war die Fahrt zum Mont St. Michel. Der Abendlichterglanz mit seinen unvergesslichen Eindrücken war wohl einmalig für die Fahrtteilnehmer.

In Pontorson gab es noch einen Empfang im Rathaus mit dem Bürgermeister und Mitgliedern des Partnerschaftskomitees, dem sich ein Rundgang durch die Stadt anschloss. Der Besuch des Heimatvereins in Pontorsons rundete den 50. Jahrestag der Städtepartnerschaft ab.

Auf der Rückfahrt besuchte der Heimatverein noch die Kathedrale von Amiens, einer der größten Kirchen Frankreichs.

Heimatverein Wassenberg vor dem Rathaus in Pontorson (Foto Walter Brehl)
Heimatverein Wassenberg vor dem Rathaus in Pontorson (Foto Walter Brehl)

Fahrt nach Highworth im Oktober 2018

Das Partnerschaftskomitee Wassenberg wird vom 19.10. bis 22.10.2018 unsere Partnerstadt in Highworth besuchen. Die Teilnehmerzahl wurde vom Komitee in Highworth auf 20 Personen begrenzt. Ich bitte um Verständnis dafür, dass nur Personen/Familien berücksichtigt werden konnten, die Gäste aus Pontorson oder Highworth bei sich aufgenommen hatten.

Die Fahrt wird mit privaten Pkw und zwei Minibussen durchgeführt. Ich mache schon jetzt darauf aufmerksam, dass wir an dem 19.10. um 5 Uhr starten und in Richtung Dünkirchen fahren. Es geht an Brüssel vorbei. Um 10 Uhr startet die Fähre Richtung Dover. Die Überfahrt wird etwa 2 Stunden dauern. Wegen der Zeitverschiebung werden wir gegen 11 Uhr in Dover sein. Ich hoffe, dass bei der Fahrt um London noch Zeit bleibt, eine Stadt zu einer Besichtigung anzusteuern.

Bis jetzt fehlen mir noch das Programm und die endgültige Quartierliste. Ich denke, dass sie mich in den nächsten Tagen erreichen. Ich werde Sie dann umgehend informieren.

Am Montag fahren wir nach dem Frühstück in Richtung Dover. Wir haben die Fähre um 14 Uhr gewählt. Wegen der Zeitverschiebung werden wir um 17 Uhr in Dünkirchen sein. Gegen 22.00 Uhr werden wir zurück in Wassenberg sein. Alle Fahrtteilnehmer werden noch zeitnah von mir informiert.

Gertrud Rongen gestorben

Im Alter von 92 Jahren verstarb am 7. Juni 2018 unser langjähriges Mitglied Gertrud Rongen. Gertrud gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Städtepartnerstadt mit Pontorson. Wenn es darum ging, Gäste bei sich zu quartieren, war sie immer dabei. In diesem Jahr wäre Gertrud für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt worden. Am 30.5.2001 starb ihr Ehemann Günter. Mich haben beide Todesfälle getroffen. Aus den ersten Kontakten im Rahmen meines Engagements im Partnerschaftskomitee hat sich eine Freundschaft mit den Eheleuten Rongen ergeben. Das Partnerschaftskomitee wird das Andenken von Gertrud in Ehren halten!

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Mitgliedsbeitrag

für das Jahr 2019
Einzelperson 12,50 €, Kinder/Schüler bis 16 Jahre 2,50 €, Senioren (ab 80. Lebensjahr) und Auszubildende/Studenten über 16 Jahre 7,50 €

Kontoverbindung:
IBAN: DE43 3106 0517 7906 9140 12
BIC: GENODED1MRB

E-Mail:  heinz-josef_peters@web.de   hilgersk@web.de